MK-677 SARM

Bastian Müller

 

MK-677 (Ibu­ta­mo­ren, L-163191) ist ein nicht­pep­ti­di­scher Wirk­stoff, der sich an den Ghre­lin­re­zep­tor bin­det, welcher auf die Fre­iset­zung des Wach­stum­shor­mons ein­fließt. In Stu­dien wurde eine erhöhte Funk­tion der Ghre­lin­re­zep­toren nachge­wie­sen, welche eine anhal­tende Erhöhung der Spie­gel von HGH und IGF-1 verur­sa­chen, jedoch nicht auf die Cor­ti­sol­se­kre­tion ein­flie­ßen.

Die­ses Präpa­rat wurde zur Bekämp­fung sol­cher Kran­khe­iten wie Muskel­sch­wund, Fet­tle­ibig­keit und Oste­opo­rose entwic­kelt. Ibu­ta­mo­ren wurde mehr­mals unter­sucht, weshalb es zahl­re­iche Bestäti­gun­gen für seine Sicher­heit gibt.

Wel­che Wir­kung hat es?

MK-677 erhöht die Fre­iset­zung des Wach­stum­shor­mons. Es gibt 4 Mecha­ni­smen, die zur Maxi­mie­rung der HGH-Pro­duk­tion füh­ren:
– Erhöhung des Spie­gels von GH-RH (Soma­to­li­be­rin), des Hor­mons, das vom Hypo­tha­la­mus fre­ige­setzt wird – es sti­mu­liert die Hypo­physe zur Pro­duk­tion des Wach­stum­shor­mons.
– Unter­stüt­zung der GH-RH-Signa­li­sie­rung im vor­de­ren Hirn­lap­pen zur Fre­iset­zung von Soma­to­tro­pin.
– Begren­zung der Fre­iset­zung von Soma­to­sta­tin – des Hor­mons, das die Sekre­tion von HGH und Insu­lin hemmt.
– Hem­mung der Signa­li­sie­rung der Soma­to­sta­tinrezeptoren zur Sekre­tion.

Die Fre­iset­zung von Hor­mo­nen im Orga­ni­smus des Men­schen ist immer von einer Reihe von Fak­to­ren abhän­gig, im Falle von HGH beein­flusst Ibu­ta­mo­ren alle 4. Dadurch zeigt es eine hohe Effi­zienz bei der Maxi­mie­rung der Fre­iset­zung von Soma­to­tro­pin. Die mini­male Dosis, die das Erfül­len aller 4 Fak­to­ren bedingt, beträgt 5 mg.

Eine 12-mona­tige Stu­die an 563 Patien­ten (abge­schlos­sene Stu­die 416), die 25 mg MK-677 ein­nah­men, weist auf eine Erhöhung von IGF-1 im Blut­pla­sma hin:

>> 60,1% nach 6 Wochen
>> 72,9% nach 12 Mona­ten

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pub­me­d/19015485

Anti­ka­ta­bole Wir­kung aufgrund der Sekre­tion von insu­li­nähn­li­chen Wach­stums­fak­to­ren.
Acht Per­so­nen hat­ten für zwei 14-tägige Zeiträume eine Kalo­rien­be­gren­zung von 18 kcal pro 1 kg Kör­per­masse. Es wurde ver­sucht, den star­ken Kata­bo­li­smus mit Hilfe von MK-677 zu hem­men. Die Stu­die bestätigt die Möglich­keit der anti­ka­ta­bo­len Wir­kung von Ibu­ta­mo­ren in Höhe von 25 mg auf den Orga­ni­smus des Men­schen, ohne dabei Neben­wir­kun­gen zu verur­sa­chen.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pub­me­d/9467534

Eine sehr wich­tige Wir­kung ist der Ein­fluss auf fet­tle­ibige Men­schen, bei denen es eine Zunahme von fet­t­fre­ier Kör­per­masse bewirkt und den Ener­gie­ver­brauch ver­bes­sert.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pub­me­d/9467542

Die letzte Stu­die, die den Ein­fluss von MK-677 auf den Weg der HGH-Sekre­tion bestätigt, ist ein Ver­such mit 32 älte­ren Men­schen.
Die Schluss­fol­ge­run­gen sind ein­deu­tig: Die Vera­bre­ichung von 25 mg Ibu­ta­mo­ren, 1 Mal pro Tag, an ältere Per­so­nen hat eine bedeut­same Auswir­kung auf die Fre­iset­zung des Wach­stum­shor­mons – zum Spie­gel jun­ger Men­schen.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pub­me­d/8954023

Zusät­zli­che Vor­te­ile, die unter den Men­schen auftre­ten, die es sup­ple­men­tie­ren, sind meh­rere andere Auswir­kungen. Die häu­fig­sten sind eine Ver­bes­se­rung der Hau­tqu­ali­tät, eine Ste­ige­rung des Ener­gie­ni­ve­aus, eine Rege­ne­ra­tion der Gelenke und Seh­nen sowie eine Ver­bes­se­rung der Schla­fqu­ali­tät.
Mit der Erhöhung des Spie­gels von IGF-1/HGH, die durch Ghre­lin bewirkt wird, ist ein Anstieg des Cortisolspie­gels ver­bun­den, des Hor­mons, das nega­tiv auf die Entwic­klung unse­rer Kör­per­fi­gur ein­fließt. Dank MK-677 ver­me­iden wir die Pro­duk­tion einer uner­wün­sch­ten orga­ni­schen che­mi­schen Ver­bin­dung.

Wie wird es sup­ple­men­tiert?

Die Dosen schwan­ken im Bere­ich von 10–40 mg pro Tag.
Die am häu­fig­sten ver­wen­dete Dosis beträgt 20–30 mg.
In kli­ni­schen Stu­dien wurde nachge­wie­sen, dass die Dosis von 25 mg bei der Erhöhung des Spie­gels von IGF-1 effek­tiv ist.
Wir neh­men das Sup­ple­ment aufgrund seiner 24-stün­di­gen Hal­bwert­szeit ein­mal pro Tag in einer Por­tion ein.

Zusam­men­fas­sung

1. Ibu­ta­mo­ren bewirkt eine erhöhte Sekre­tion des Wach­stum­shor­monsekretion.
2. Bewirkt keine Cor­ti­sol­se­kre­tion – des Stres­shor­mons.
3. In ora­ler Form – wir müs­sen keine pro­ble­ma­ti­schen Injek­tio­nen im Ver­gle­ich zu HGH aus der Apo­theke machen.
4. Fließt posi­tiv auf die Rege­ne­ra­tionsprozesse ein.
5. Ermöglicht den Aufbau von fet­t­fre­ier Kör­per­masse.
6. Ist sicher, hat viele kli­ni­sche Unter­su­chun­gen, die keine nega­tiven Auswir­kungen auf den Orga­ni­smus des Men­schen zeigen.

Stichworte: Ibu­ta­mo­ren, MK-677, sarm, Wach­stum­shor­mon

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